Dorn-Therapie

Was ist die Dorn-Methode?

Die Dorn-Methode ist eine sanfte manuelle Behandlungsmethode, mit der sich Wirbel- und Gelenkblockaden rasch und dauerhaft beheben lassen. In erster Linie lassen sich also Beschwerden des Bewegungsapparats erfolgreich behandeln.

Dorn TherapieEinsatzgebiete:

    • Beinlängendifferenze
    • Hüftverwringungen
    • Beckenschiefstände
    • Wirbelblockaden
    • subluxierte Gelenke
    • Skoliosen und Kreuz-Darmbeingelenk(ISG)-Blockaden
    • Reflexife Einwirkung auf Erkrankungen der inneren Organe

 

Warum ist die Dorn-Therapie eine sanfte Methode?

Hauptsächlich bedeutet dies, dass keine langen Hebel und keine Impulstechniken angewendet werden wie in der klassischen Chiropraktik.

Stattdessen erfolgt das Richten in der Dynamik. Durch contralaterale Bewegungen wird die verspannte Haltemuskulatur abgelenkt, so dass der Wirbel mit geringem Kraftaufwand wieder in die richtige Position geschoben werden kann. Die Gelenkbänder werden nicht überdehnt, und es besteht keine Gefahr, dass der Behandler versehentlich andere Strukturen verletzt. Deswegen entwickeln die Patienten keine Angst vor der Behandlung.

Sanft bezieht sich auch auf das Arbeiten mit den Händen. Im direkten Kontakt mit einem Menschen entspannen sich die meisten Patienten leichter als wenn ein " Werkzeug " dazwischen ist. Leider bedeutet sanft nicht, dass die Behandlung schmerzfrei abläuft – die verspannten Muskeln an der behandlungsbedürftigen Wirbelsäule sind eben druckschmerzhaft. Nach der richtigen Behandlung lässt der Druckschmerz allerdings sofort nach – ein wertvolles Indiz dafür, dass eine Wirbelblockade behoben ist.

Das Hauptprinzip der Dorn-Therapie - „das Haus von unten aufbauen“

Kein kluger Mensch wird ein Haus ohne ein gutes Fundament bauen: Ist das Fundament nicht in Ordnung, verziehen sich früher oder später die Wände des Hauses. Nur die Begradigung des Fundaments kann das Haus vor dem Einsturz bewahren.

Wenn Beine und Becken kein gerades und stabiles Fundament bilden, entstehen Wirbelblockaden oder Skoliosen. Wie bei dem schiefen Haus muss zunächst das „Fundament“ gerichtet werden, um einen dauerhaften Behandlungserfolg zu ermöglichen.

Mit der Behandlung durch den Therapeuten allein ist es allerdings nicht getan: Der Patient muss durch einfache regelmäßige Übungen dafür sorgen, dass sein „Fundament“ gerade bleibt.

Unabhängig davon, mit welchen Beschwerden ein Patient in die Praxis kommt, folgt der Behandlungsablauf stets dem gleichen Schema. So ist gewährleistet, dass – zumindest in der ersten Behandlung – alle Gelenke „dran“ kommen und keins vergessen wird.

Ablauf einer Dornbehandlung

1. Die Beinlängen werden verglichen.

2. Sprunggelenke, Kniegelenke und Hüftgelenke werden behandelt.

3. Nach jedem Schritt werden die Beinlängen wieder verglichen, um festzustellen, welche Gelenke vor der jeweiligen Korrektur blockiert waren. Nach diesem Behandlungs-abschnitt sind die Beine in der Regel gleich lang.

4. Überprüfung der Lage des Beckens, sprich: der Beckenknochen wird zueinander und zum Kreuzbein und Steißbein überprüft und gegebenenfalls korrigiert.
Abtasten und Behandlung der Wirbelsäule von unten nach oben.

5. Bei den Lenden- und Brustwirbeln orientiert sich der Behandler an den Dornfortsätzen, bei der Halswirbelsäule an den Querfortsätzen. Jeder Wirbel wird einzeln kontrolliert und, wenn er blockiert ist, sofort gerichtet. Diagnose und Behandlung gehen fließend ineinander über.

6. Schultern, Ellbogen und Hände, sowie das Kiefergelenk werden behandelt.

7. Der Patient bekommt auf ihn zugeschnittene Übungen gezeigt und erklärt, die er täglich selbständig durchführen soll. Dies ist notwendig, weil der Körper sich an die „falschen“ Gelenkstellungen gewöhnt hat und die richtigen Stellungen noch instabil sind. Durch die Übungen bekommt der Körper immer wieder Impulse, die richtigen Gelenkstellungen beizubehalten.

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