| Das Drüsensystem |
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Die hier vertretene Auffassung geht davon aus, dass es vier verschiedene Drüsentypen gibt, die namentlich Hormondrüsen zugeordnet sind. Die Bestimmung der Drüsentypen soll danach den Einblick in die hormonell gesteuerten Wachstumsvorgänge im menschlichen Körper ermöglichen, die wiederum u. a. für die unterschiedliche Fettverteilung im Körper und für bestimmte Vorlieben auf Nahrungsmittel verantwortlich sein sollen. Die Bestimmung des Drüsentyps erfolgt nach dem Metabolic Typing, um zu klären:
Die Bestimmung des Drüsentyps dient mithin nach der hier vertretenen Auffassung, der Abklärung wichtiger Fragen, beispielsweise warum jemand von Milchprodukten zunimmt, wie der Hypophysentyp. Der Schilddrüsentyp nimmt durch raffinierte Kohlenhydrate und Obst zu. Durch Fleisch nimmt der Nebennierentyp zu. Die Horisan- Ernährungsempfehlungen sollen einen gestörten Stoffwechsel ins Gleichgewicht bringen. Der jeweils geschwächte Bereich soll durch die entsprechende Nahrungsmittelauswahl unterstützt werden. Gleichzeitig werden Nahrungsmittel, welche nach der hier zugrunde liegenden Auffassung dem geschwächten Anteil schaden, vorübergehend weggelassen. Es gilt danach, ein biochemisches Gleichgewicht herzustellen, indem die richtige Menge und Nahrungsmittelauswahl dem Körper angeboten wird. Der Stoffwechsel ist die Summe aller biochemischen und physikalischen Abläufe im Körper, die das Leben erhalten. Darauf basierend bestimmt die Methode des Metabolic Typing den aktuellen Ernährungstyp und den Drüsentyp, um danach seine Ernährungsempfehlungen auszurichten. Die Lehre des Metabolic Typing geht davon aus, dass bei der Entstehung von Übergewicht zwei Faktoren eine dominierende Rolle spielen:
Die Entstehung von Fettsucht (Adipositas) führt das Metabolic Typing auf folgende Faktoren zurück: Infolge einer Auswahl von solchen Nahrungsmitteln, die nicht zum aktuellen Ernährungstyp passen, werden selbst die besten zugeführten Nährstoffe, nicht vollständig in körpereigene Energie umgewandelt. Der übrig bleibende Anteil wird in Form von Fett oder Eiweißschlacken im Körper abgelagert, das Übergewicht nimmt seinen Lauf. Doch damit nicht genug. Gleichzeitig verschlechtert die nicht typgerechte Ernährung die Stoffwechsellage. Die unangenehme Folge ist, dass deutlich die Effizienz der Nährstoffverwertung sinkt. Auch auf diesem Weg kommt es zu einem weiteren und vermehrten Fettaufbau. Und mehr noch: Durch die falsche Nahrungsmittelauswahl wird die Stoffwechseleffizienz nachhaltig vermindert und bewirkt ein erschwertes Abnehmen während einer Diät.
Das Nahrungsmittel als Energielieferant Betrachten Sie jedes Nahrungsmittel als hochwirksamen Energielieferanten. Durch die Zufuhr der nötigen Energie fühlt sich der Mensch gut, ist gut gelaunt, gesund und voller Energie und Tatendrang. Es kann aber auch starke Negativwirkungen haben, die vielleicht zu Müdigkeit, Lustlosigkeit, Gereiztheit, Gewichtszunahme und Depressionen führen können. Selbst Allergien können auf eine falsche Nahrungsmittelauswahl zurückzuführen sein. Die Erfahrung zeigt, dass Menschen, die fit und gesund sind, sich in der Regel auch richtig ernähren. Bei dieser Gruppe empfehlen wir eine Kontrolle des Stoffwechseltyps alle 6 bis 12 Monate, wo dann je nach Bedarf die Nahrungsempfehlungen neu angepasst werden können. Das Konzept des Metabolic Typing ist also vielfältig einsetzbar. Das einzige Problem lag bisher in der schnellen und leichten Typenbestimmung. Es wurden sowohl ein Fragebogen von 200 Fragen als auch eine Kombination aus Fragen mit sehr aufwendigen laborchemischen Tests eingesetzt, um den aktuellen Stoffwechseltyp zu bestimmen. Ein Test dauerte zwischen 3 und 8 Tagen und kostete den Teilnehmer zwischen 200 € und 600 €. Wenn man nun berücksichtigt, dass solch ein Test alle 4 – 8 Wochen zu wiederholen ist, verstehen Sie, warum dieses Konzept noch nicht bis zu uns durchgedrungen ist und sich auch so nicht durchsetzen konnte. Heute jedoch dauert solch ein Test nur noch 20 Minuten und wird im Verlauf von 14 bis 18 Wochen nur noch drei Mal nachgetestet. |


Für alle Übergewichtigen ist es nach dem Metabolic Typing unbedingt erforderlich, den individuellen Drüsentyp zu kennen.


